Die jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Zoll und Grenzschutz (BZG) deuten auf eine Abschwächung des Schweizer Aussenhandels hin. Im ersten Quartal 2026 gingen die Exporte um 4,2 % zurück und erreichten damit den tiefsten Stand seit 2021. Auch die Importe sind rückläufig.
Der Rückgang betrifft die meisten Branchen, insbesondere die Chemie- und Pharmabranche. Lediglich die Exporte von Uhren und Fahrzeugen verzeichnen eine positive Entwicklung.
Geografisch gesehen bildet Europa mit einem Anstieg von 3,8 % eine Ausnahme, während die Exporte in die USA (-15,6 %) und nach Asien (-5,2 %) deutlich zurückgehen.
Vor diesem Hintergrund muss die Schweiz sowohl ihre Beziehungen zu ihren wichtigsten Partnern festigen als auch die Diversifizierung ihrer Märkte vorantreiben. Die laufenden Handelsabkommen, insbesondere mit der EU, den USA oder dem Mercosur, sind für die Stützung der Exportwirtschaft von entscheidender Bedeutung.
Schliesslich sind attraktive Rahmenbedingungen in der Schweiz – sei es in Bezug auf Steuern, Regulierung oder Energieversorgung – nach wie vor entscheidend für die Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
Vollständige Statistiken unter: https://www.bazg.admin.ch/fr/newnsb/M_kIWQfZMBBAesh5f21CU