Initiative «Schweiz für 10 Millionen»: Ein entscheidendes NEIN für das Wallis

Am kommenden 14. Juni stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die Initiative «Keine 10 Millionen Einwohner in der Schweiz!» ab. Die CCI Valais sowie zahlreiche Verbündete lehnen diese Initiative einstimmig ab, und das aus gutem Grund: Die Folgen wären für unseren Kanton sehr konkret.


Im Alltag würde eine starre Obergrenze für die Einwanderung den Arbeitskräftemangel verschärfen. Im Wallis hätte dies direkte Auswirkungen auf den Tourismus, das Gastgewerbe, das Baugewerbe und die Landwirtschaft. Die Folge: eingeschränkte Dienstleistungen, längere Wartezeiten und eine Bremswirkung auf die Unternehmen.


Im Gesundheitswesen ist die Lage ebenso besorgniserregend. Die alternde Bevölkerung führt zu einem steigenden Bedarf, während es bereits jetzt an qualifiziertem Personal mangelt. Eine Einschränkung der Einwanderung würde die Rekrutierung von Pflegekräften noch weiter erschweren, was sich unmittelbar auf die Qualität und den Zugang zur Gesundheitsversorgung auswirken würde.


Was die Sicherheit betrifft, würde eine Infragestellung der Abkommen mit der Europäischen Union die polizeiliche Zusammenarbeit schwächen und die Steuerung der Migrationsströme erschweren. Für einen offenen Kanton wie das Wallis bedeutet dies zudem strengere Grenzkontrollen und einen verlangsamten Austausch.


Letztendlich zwingt diese Initiative eine starre Lösung für komplexe Herausforderungen auf. Sie schränkt die Anpassungsfähigkeit des Wallis ein, schwächt seine Wirtschaft und bietet keine konkreten Lösungen.


Um unsere Lebensqualität, unsere Sicherheit und unsere Wirtschaft zu schützen, ist es unerlässlich, am 14. Juni mit NEIN zu stimmen.

Weitere Informationen unter: https://www.non-chaos.ch/

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